Formen im Raum geben Ruhe – Achsen- und Sichtbezüge

In unserem täglichen Gehen und Fahren gibt es in Parks, Städten, öffentlichen Gebäuden aber auch auf Zechengeländen Wege mit Achsbezügen die uns dahin führen wo wir unser Ziel suchen.
Funktioniert so ein Weg nicht kommt es meistens zu Irritationen. In Parkhäusern finden wir unsere Autos nicht wieder oder wir irren orientierungslos durch die Stadt.
Schön zu sehen ist dies im öffentlichen Raum – es entstehen Trampelpfade die die kürzesten und praktischsten Wege zeigen um ans Ziel zu kommen.

Übertragen wir dies auf einen Raum ist das so zu verstehen:
wird der Raum zu voll, kunterbunt und beliebig eingerichtet kommt es meistens nicht zu einem angenehmen „Wohnwohlgefühl“!

Eine klare Formensprache gibt Ruhe in die Räume. Suchen Sie sich Ach- und Sichtbezüge woran Sie Ihre Möbel ausrichten.
Hiermit gemeint ist: Ein Türrahmen, eine Fensterleibung , ein Sturz, eine Nische – nehmen Sie diese als Bezugsachse auf worauf Sie Ihr Möbel in dem Raum ausrichten.

Auch bei der klaren Definition von Achsen- und Sichtbezügen gilt:
weniger ist oft mehr, überladen Sie Ihre Räume nicht und genießen Sie die wichtigen Dinge die Ihr Raum für Ihr „Wohnwohlgefühl“ braucht das könnte ein Lieblingssessel sein, oder das Sofa für Hund/Katze, der Spieleteppich für die Kids aber auch einfach nur ein schöner Ausblick auf die Ruhr oder in den Park der mit einem Vorhang geschmückt sein kann.

Definieren Sie für sich was Sie hier brauchen und was Ihnen wichtig ist.

Bai alledem ist wichtig die klaren Raumstrukturen im Auge zu behalten, denn dann entsteht eine Raumharmonie!

©esther dre-ho, interior design, essen/ruhr

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Thema von Anders Norén